GESCHICHTE
Menschen haben sich seid der Prähistorischen Zeit im Wasser vertieft um sich Nahrung zu beschaffen. In der Vergangenheit kam es zur Erfindung von Experimentalen Tauchausrüstungen, um an Wertgegenstande zu bekommen, die bei Schiffbrüchen untergegangen waren. Damit kam es zur Tauchglocke mit der man eine zeitlang unter Wasser bleiben konnte, sowie auch zum Tauchhelm, der von den Engländern Charles und John Deane aus Whitstable in 1829 erfunden wurde. Die Geschichte des Tauchens als Vergnügen kann auf die Erfindung der ersten autonomen Ausrüstung, ohne Seile oder Lufttuben, zurückgeführt werden.
Dieser neue Konzept wurde von dem Engländer William James erdacht, der in 1825 einen Prototyp baute in dem die Luft unter Druck kam und in einen eisernen Behalter geleitet wurde den der Taucher sich dann um die Taille befestigte. Es gibt keinen Beweis von Tauchungen die von James ausgeführt wurden; der erste Gebrauch eines autonomen Apparats machte ein Amerikaner, Charles Condert. Er baute einen Pferdeschuh gestalteten Behalter der um die Taille passte; aus diesem Behalter floss ein ständiger Strom Luft durch eine Tube. Condert tauchte mehrmals in der East River von New York vor seinem Tod in 1832, wobei sich eine Lufttube zerriss.
Die nächste Entdeckung kam im Jahr 1865 von zwei Franzosen, Rouquayrol und Danayrouse. Sie gebrauchten einen Metallkorb der bis zu 40 Atmosphären unter Druck gesetzt wurde und der auf dem Rucken zu tragen war. Ihre wichtigste Erfindung war ein Regulator, der es dem Taucher ermöglichte die Luft zum gleichen Druck wie der des Wassers einzuatmen.
Diese Ausrüstung wurde zur Suche nach Schiffbrüchen und Schwammen verkauft. Mit der Entwicklung von Hochdruckzylindern kam es auch zur Entfaltung von Experimenten mit Druckluft. Louis Boutan, ein Franzosischer Pionier der Unterwasser Fotografie, produzierte eine Atemausrüstung mit einem Tank der 200 Atmosphären enthielt, aber es waren Japaner die den „Ohgushi’s Peerless Respirator“ auf den Markt brachten, und der später, in 1918, in England patentiert wurde.

Ein weiterer Pionier war Kommandant Le Prieur der Französischen Marine, der Erste der Tauchen als eine Freizeit Aktivität ansah. Er entwarf eine leichte Luftdruck Ausrüstung die mit einem Semiautomatischem Regulator versehen war. Er war der Erste der Tauchbrillen gebrauchte und später wurde auch eine Tauchmaske Teil seiner Ausstattung. In 1935 gründete er in Paris den ersten Tauchklub.
Die Entwicklung der modernen Schwimmflossen, Masken und Mundstucke ist auf die Tauchfischer von Südfrankreich der 20’er und 30’er Jahre zurück zuführen. Der Erste von ihnen war ein Amerikaner, Guy Gilpatric, der später Hans Haas sowie Jacques Cousteau inspirierte. Gilpatric gebrauchte eine alte Fliegerbrille die durch Stuck gedichtet wurden und vollkommen neu gestrichen wurden. Sein russischer Freund, Karamarenko, produzierte die erste Tauchmaske die mit einer einzigen Glasschicht versehen war. Schwimmflossen wurden von Corliey in Frankreich in 1929 patentiert. Das erste Mundstück wurde von dem Engländer Steve Butler gebraucht. Die Entwicklung der Grundausrüstung zum Tauchen war also eine ermüdende gemeinsame Eroberung der Amerikaner, Russen, Franzosen und Engländer.
Die erste ganz automatische Aqualunge wurde von dem Franzosen Georges Commeinhes entwickelt. Seine doppelten Tanks wurden mit einer Maske gebraucht und die Luft, statt das sie vom Rand der Maske auslief, floss aus einem speziellen Ventil. Es gab auch einen Druckmesser und der Druck der Tanks war von 150 Atmosphären. In der Zwischenzeit arbeitete Jacques Cousteau, ein Offizier der Franzosischen Marine, schon an einer verbesserten Aqualunge. In 1942, mit Emile Gagnan zusammen, produzierte er einen Regulator mit total automatischen Ein und Ausfluss Tuben.
Die moderne Aqualunge war geboren.